Josefskapelle | © Sabine Pilger

Vom 15.06.2022 bis zum 24.07.2022

Das Schicksal der Bacharacher und Oberweseler Juden

55422 Bacharach

Insgesamt 18 Einzel- und Familienbiografien rücken die Menschen in den Mittelpunkt. Die persönlichen Schicksale zeigen Leben und Individualität, reflektieren aber auch die Auswirkungen der NS-Verfolgungsmaßnahmen. Ort Bacharach // Josefskapelle, Oberstraße 39

Während die Geschichte der deutschen Juden, ihre Verfolgung und die Shoah längst erforscht wurden, übersah die deutsche Geschichtswissenschaft weiterhin die jüdische Lokalgeschichte. Das traf auch auf die Gemeinden am Mittelrhein und im Hunsrück zu, obwohl die Region durchaus überregional
bedeutende Juden hervorgebracht hatte (Albert Kahn aus Rhaunen etwa, der schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Vorreiter der amerikanischen Industriearchitektur avancierte, oder der Rabbiner Dr. Alfred Gottschalk aus Oberwesel, der als Kind einer geflüchteten Familie zu einem führenden
Vertreter des Reformjudentums wurde). Auch gilt es, das Gedenken an engagierte jüdische Frauen (wie Henriette Gerson, geb. Trum, die als Mitglied des Stadtrats in Oberwesel an der Gestaltung der Stadt mitwirkte) aufrechtzuerhalten.

Die Ausstellung findet mit lokalem Bezug in Bacharach und in Oberwesel statt. Sie will mit ihren Schautafeln die Biografien der Menschen und Familien in den Vordergrund rücken, die in jeweils einem der Orte gelebt und ihren Beitrag zur damaligen und heutigen Gesellschaft geleistet haben

Das Schicksal der Bacharacher und Oberweseler Juden

St. Josefskapelle
55422 Bacharach


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